Gewohnheiten für den Heilungsweg ändern

Heute möchte ich Dir davon erzählen, wie wichtig es für mich war, als ich mich dazu entschied die Essstörung loszulassen, meine Gewohnheiten zu ändern.


Täglich grüßt das Murmeltier…ein Fressanfall hat sich bei mir tagtäglich nach (und auch zwischenzeitlich während) der Arbeit angebahnt und selbstverständlich auch an den Wochenenden. Ich hatte sogar Phasen, in denen ich diese nachts hatte. Die nächtlichen #Fressanfälle konnte ich glücklicherweise schnell ablegen, nachdem dies mein Freund mitbekommen hatte. Jedoch die täglichen Fressanfälle waren am schwierigsten zu „überwinden“. Zum einen, weil diese schon zur „Gewohnheit“ – nach ca. 15 Jahren #Bulimie (+ 2 Jahren #Anorexie) geworden sind – und zu anderen, weil ich am Ende der #Essstörung meinem Körper jegliche Nahrung verweigerte. D.h. ich musste mich zum Einen an das Lebensmittel wieder heran wagen und zum anderen das Kotzen aufgeben – also zwei Herausforderungen auf einmal für mich.


Ich nahm diese Herausforderung an – jedoch nicht von heute auf morgen, sondern step by step. Ich ließ immer mehr Fressanfälle los, bis davon nur noch einer täglich, dann einer wöchentlich usw. vorhanden war und ich den letzten dann auch endlich loslassen konnte.

Für mich war dies der Weg, den ich gehen konnte, ebenso auf dem „Schritt für Schritt“ Weg hörte ich dann kurze Zeit mit dem Rauchen auf (nach ca. 15 Jahren).


Um nicht in die Gefahr eines Fressanfalls zu kommen, lenkte ich mich ab! Ich traf Freundinnen / Freunde, fing an Bücher regelrecht zu „verschlingen“ (lesen), ging in Kaufhäuser (natürlich nicht in welche, in denen es Essen gab 😉), suchte mir Hobbies, wie #Yoga und Meditation und ging auch gelegentlich zum Sport, denn nachdem ich einiges zugenommen habe (nachdem ich extrem abgemagert war), tat mir der Kraftsport ganz gut, um die erschlafften Muskeln zu trainieren.

Heute sind mir die Hobbies, wie Lesen, Yoga, persönliche Weiterentwicklung sowie der Sport und auch die #Meditation als geblieben.



In Kaufhäuser gehen, um mich abzulenken, muss ich nun nicht mehr und ebenso die Freunden „benutzen“, um mich abzulenken, benötige ich ebenso nicht mehr. Und ja, ich wählen hier bewusst das Wort „benutzen“, weil es sich so im Nachhinein anfühlte, wobei mir meine Freunde inzwischen keineswegs böse sind – ganz im Gegenteil, sie sind ebenso froh & dankbar wie ich, dass ich die Essstörung nach 17 Jahren loslassen konnte!!!!!



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