Mein Weg aus der Essstörung

Mögen Zeichen an der Straße Deines Lebens sein, die Dir sagen, wohin Du auf dem Wege bist.

Mögest Du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn Du die alte Straße nicht mehr gehen kannst.


Mit diesem wundervollen Zitat aus dem Volksgut, möchte ich beginnen..


Ich bin unendlich dankbar, dass ich „meinem Weg“ ein großes Stück – auf Umwegen – näher kommen durfte in der letzten Zeit. Der Weg führte mich 17 Jahre durch eine Essstörung, mal intensiver, mal etwas ruhiger. Als ich mich bewusst entschloss den Weg in ein befreites Leben loszugehen, stellte ich mir den Weg wie folgt vor: ich stand vor einer Anhöhe, es lagen große Steine im Weg, ich wusste noch nicht, wie ich diesen grauen Weg beschreiten konnte, aber ich wusste ganz bestimmt, dass ich ihn endlich antreten werde. Bevor ich los ging packte ich mir einen Rucksack mit „Ruhe, Zuversicht und Mut“. Auf meiner Reise hatte ich öfter mal Steine im Weg liegen, manchmal umging ich sie, manchmal kam es aber sogar vor, dass ich stolperte – aber ich stand wieder auf, denn ich wusste, wo ich hin wollte. Ich lief und lief, bis ich irgendwann wunderschönes Licht erblickte, ins Tal sehen konnte…, dann wieder eine kleine Anhöhe erblickte.


Und so weiß ich heute, dass immer mal Steine am Wegesrand kommen, sowie der Weg auch nicht immer gerade führt, sondern wir auch mal eine Steigung gehen dürften, um dann eine schöne Aussicht zu genießen, so ist das Leben nun mal und es ist gut so!


Ich möchte Dir Mut machen, Mut den Weg zu Dir selbst und zu einem befreiten Leben zu gehen!

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