• Tiziana

Warum entsteht Stress durch mich selbst?

Ich dachte sehr lange Zeit – inkl. der Zeit meiner Essstörung, dass Stress immer im Außen passiert, wenn gewisse Umstände so sind, dass sie mich stressen. Ich machte damit mein Umfeld, die Menschen und Dinge um mich herum dafür verantwortlich, wen ich Stress hatte. Damit machte ich es mir sehr einfach, denn die Schuld auf Andere zu schieben und nicht an mir selbst zu arbeiten, war auch sehr einfach und deshalb machen das die meisten in unser Gesellschaft, denn dann müssen sie sich nicht aus ihrer Komfortzone bewegen, sondern können die Schuld „schön“ auf Andere schieben.



Nachdem ich mich jedoch mehr und mehr mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigte, oft Podcasts hörte, wenn ich unterwegs war, fiel in einem Podcast einmal der Satz, dass „nur ein Herzchirurg Stress hat“. Diese Worte regten mich zum Nachdenken an.



Und ja, es verhielt sich in meinen Augen wirklich so, denn wir müssen weder vor einem Säbelzahntiger flüchten – also besteht kein Stress aus dieser Hinsicht, es hängt weder unser eigenes, noch ein anderes Menschenleben in den meisten Fällen ab – außer eben bei einem Herzchirurgen, wenn dieser einen Fehler begeht, kann das fatale Auswirkungen haben!


Ich begann mich in Stresssituationen zu analysieren, was ging im Ablauf vor:

Ich atmete schneller was daran lag, dass sich die Bronchien ausweiteten, um mehr Sauerstoff aufzunehmen. Spürte einen Druck auf meiner Brust. Bekam Herzrasen (je nachdem wie stressig ich die Situation empfand) was meinen Blutdruck noch oben schießen lies oder bekam auch mal weiche Knie – wie es so schön heißt.



Chronischer Stress versetzt den Körper in einen dauerhaften Aktivierungszustand, der wiederum zu Erschöpfung führt – was ich bei mir des Öfteren spürte. Zusätzlich ist es so, dass dauerhaft gestresste Menschen ein höheres Risiko haben einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu bekommen. Innere Anspannung und Konzentrationsschwierigkeiten sind erste psychische Folgen von Stress.



Das sind / waren alles Punkte, die mir nicht sonderlich gefielen und ich kam wieder bei obig genannten Satz an, dass nur ein Herzchirurg wirklich Stress hat und alles andere von uns selbst gemachter Stress ist.


Ich schaute mir also meine „Stress-Situationen“ an und heute weiß ich, dass es nur Situationen waren, die ich als solche bewertete. Denn ich musste in diesen Situationen weder davonlaufen, noch musste ich in Schockstarre geraten und es hing definitiv nicht mein oder ein anderes Leben in dieses Situationen ab, das hielt ich mir immer vor Augen.

Inzwischen betrachte ich es so, dass Stress durch die eigene Bewertung entsteht und es gibt Ideen erst gar nicht erst in solch mögliche Situationen zu gelangen und damit kann ich ganz selbstverantwortlich handeln, wie z.B. Termine besser planen und vor allem nicht im Vorfeld schon an eine bestimmte Situation denken, die einen schon zu dem Zeitpunkt in Stress verharren lässt, sondern immer wieder ins „hier und jetzt“ gehen. Ein Schlüssel war und ist für mich hier die Meditation und mich damit immer wieder auf meinen Atem zu fokussieren.



Es macht also einen Unterschied, ob wir uns stressen lassen, oder ob wir selbstverantwortlich dem entgegenwirken.



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ein.

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